Die Männerrunde von 2009

Wie alles begann!

Im Winter 2008 bekam Wolly einen Anruf von Kawa. Er machte den Vorschlag, im Juni eine Pässetour aber als reine Männerunde zu veranstalten. Nach kurzer Planung nahmen wir Verbindung über Chopper.de auf und siehe da, 6 Chopperfreunde machten mit.   

Das Event war vom 10.06. bis 14.06.09 geplant.

ACHTUNG!!! Klicke auf das Bild und es wird größer.

So alles bereit, dann kann es ja losgehen Für Kawa, Cruizer und Wolly war Treffpunkt in Ingolstadt Autobahnausfahrt Nord.
Treffpunkt für die erste Übernachtung war Physio in Waldkraiburg angesagt. Growler fuhr wegen geringerer Entfernung direkt dort hin.
Alle trafen sich gegen 19:00 Uhr bei Ihm ein um nach kurzer Begrüßung ein gemeinschaftliche Abendessen beim Chinesen einzunehmen.
Nach dem sehr lustigen Essen war es Zeit, sich für den nächsten Tag etwas Schlaf zu sich zu führen. Pysio war gerne bereit uns seine Praxis zu Verfügung zu stellen. Dort konnten wir auf Matten nächtigen. Leider war es fast unmöglich etwas Schlaf zu finden, denn Growler ließ nach einer Sondereinlage einen seiner besten Schnarchnächte vom Stapel.
So ein Bauch tut es auch Bei diesem Zaubertanz war Kawa ganz hin und weg. Nachdem er eine Flasche Bier getrunken hat, waren seine Nerven wieder die alten und er konnte sich zum Schlafen fertig machen.
Cruizer war von der Vorstellung ganz hin und weg.
Am nächsten Tag war Frühstück bei Pysio angesagt.
Neuer Treffpunkt war nun Kufstein, dort wollten wir Luigi treffen und über den Brenner nach Meran zu Drago weiterfahren. Leider war das Wetter nicht besonders berauschend, es goß in Strömen. Aber ab Kufstein wurde es langsam besser, was zur Folge hatte, dass wir in Meran mit 30 Grad empfangen wurden. 
Endlich konnten wir nach dem Gruppenbild die Regenkleidung abnehmen und den Römerstein bewundern.
Nach diversen Tankstops waren wir endlich bei Drago. Ein großes "Hallo" und endlich das erste Bier in einer Brauerei die das Bier auch mit Mais braut.
Weiter ging die Fahrt, aber diesmal mit Drago, nach Nauders.
Unser Quartier erreichten wir gegen 19:30 bei Fr. Kofler im Haus "Bergkastelblick"

Dort wurden wir herzlichst empfangen.

Die Zimmer, bzw. das Appartement war hervorragend und sehr günstig. Auch Garagenplätze waren vorhanden.

 

Endlich konnte es am nächsten Morgen losgehen. Die Pässe warteten. Zuerst prüfte uns Kawa aber, ob wir auch alle Kurventauglich währen und führte uns ins Hinterland, wo eine kleine Strecke mit diversen Kurven in eine Sackgasse führte.

Stolz präsentierte uns dann Growler das er es geschafft hatte.

Nun konnte es endlich losgehen.

 

Das Stilfserjoch

Keine Frage, das Stilfser Joch in Südtirol ist eine der höchsten, schwierigsten und abwechslungsreichsten Alpenstraßen überhaupt. Die 2758 Meter hohe »Königin aller Pässe« lockt auf ihrer steilen Ostrampe mit sage und schreibe 48 Kehren. Addiert man sämtliche Kurven hinzu, kommt man auf 150. Dafür nimmt man gerne in Kauf, dass der Asphalt seine beste Jahre lange hinter sich hat. Oder dass hier besonders an Wochenenden gerne mal gestaut wird.

Diese Strecke ist ein Muss für jeden Motorradfahrer.

„Ein Mann muß einen Baum pflanzen, ein Haus bauen, einen Sohn zeugen und das Stilferjoch mit dem Motorrad fahren!“
Nun ging es wieder Bergab, mit einer tollen Aussicht
Nach diesen herrlichen Ausblicken und der neue ausgebauten Strasse bergab, war eine Pause angesagt

Hunger hatten wir natürlich auch und suchten uns deshalb eine Pizeria.

Oh doch welch Schreck....

eine Tasse Kaffe und ein kleines Stück Pizza sage und schreibe 6-8 Euronen

Franz beim studieren der Pläne wie es denn weitergehen soll.
Natürlich hatte Herwig alles vorher kontrolliert und gab endlich sein OK!
zufrieden wurde ausgetrunken und dann ging es endlich wieder weiter.
Das nächste Ziel war der Pass

Foscagno mit 2291m

Nun befuhren wir eine sehr interessante Strecke.

Aber halt, erst mussten wir tanken.

Man war das billig und schade, dass mein Bock nur 20 Liter fasst.

Durch enge Strassen und diversen Gassen kamen wir an einem großen Stausee.
An diesem Stausee fuhren wir ziemlich lange entlang bis wir zur Staumauer ankamen.

Hier erwartete uns eine große Überraschung.

Nicht das wir dort 7 Euro bezahlen durften, dass wir die Staumauer befahren durften......

Nein nein, ganz und gar nicht, wir bezahlten, dass wir warten durften, denn durch eine Ampel waren wir am weiterfahren gehindert worden.

Warum??

Dort war ein Tunnel von 5,8 km länge und dieser ist nur in eine Richtung befahrbar.

 

Nach dem durchqueren des Tunnels war die Entscheidung an der Gabelung nach links an einem Fluss entlang oder nach rechts über den Ofenpass zu fahren.

Logisch, der Ofenpass war angesagt, Flüsse haben wir auch zur Genüge an denen wir entlang düsen können.

En wenig kalt war uns nun schon, deshalb war es uns klar, nun fahren wir über den Reschenpass am Reschensee nach Hause in unser Quartier
An einem Parkplatz hielten wir an und staunten über die Kirche
Wir versuchten diese Kirche zu stützen, was uns Gott sei Gedankt auch gelang. Ansonsten währe die irgendwann umgefallen.
Kawa machte es sich derzeit bequem, ob er Schmerzen dabei hatte?

Zur Geschichte

Mussolini hatte zu seiner Zeit diesen Stausee geschaffen und mit dem fluten waren einige Dörfer unter Wasser geraten. Das größte Bauwerk ist bei vollen Wasser ca. 15 Meter davon bedeckt, der Rest schaut heraus.

Nach einer recht ruhigen Nacht ging es am nächsten Tag zum bummeln und zu Besuch bei Roswitha und Jeremy.
Nach einem herzlichen Willkommen und den reizenden Empfang von Roswitha erwartete uns ein große Überraschung.
Ihre Tante war zu Besuch und hatte extra für uns Aufgekocht.
Zum Fachsimpeln war genug Zeit, es war ja auch furchtbar Heiß
Natürlich bekam seine Frau in Vertretung von allen Mitessern Stellvertretend durch ihren Mann einen dicken Bussi
Die erste Besichtigungstour der einzelnen Maschinen begann.
Wobei wir feststellen mussten, das Roswitha die Maschine von Drago überlassen bekommen hatte. Ein geiles Teil
Hier wurde auch demonstriert, dass ein Motorblockschutz nicht von schlechten Eltern ist ( Beinfreiheit bei einem Sturz )

 

Wolly bei der Probefahrt

und ein affengeiler Sound

Roswitha ( Dragstar 1100) Drago ( Harly Davidson ( Road King )
Luigi Harly Davidson ( V-Road ) Pysio ( Wildstar )
Kawa ( Kawasaki 1600 ) Cruizer ( Honda )
Growler ( Wildstar ) Wolly ( Wildstar )
Nach der Verabschiedung ging es auf die Ranch von Drago und seinem MC
Nun war es Zeit, den beiden aus Meran zu erklären, dass wir eingekauft hatten und Sie zu uns ins Quartier nach Nauders mit Übernachtung einladen wollten.

Dort hatten wir einen geselligen Abend geplant.

nach kurzer Zeit und einigen Gläsern Wein ging natürlich die Witzrund los.
Über diesen Witz hatte Kawa besonders gelacht.

der  Witz zum herunterladen

Während der eine lacht, kratzt sich der andere über die Lache
manchen war es aber doch zu viel und Kawa bekam ein Gute Nacht Bussi, die anderen gingen leer aus.

Tja

Der letzte ging um 04:30 ins Bett
Leider war nun die Heimfahrt angesagt, aber nicht ohne eine Überraschung von Kawa.  

Kurz nach dem Start erwartete uns ein altes Museum vom 2. Weltkrieg mit einigen Panzern.

 

Ob das eine Ansage wegen Potenzwünsche ist?
Alles in allem war es ein gelungener Ausflug, der, so glaube ich, allen sehr gut gefallen hat.

Ich denke, dass wir das wiederholen werden.

Wir sehen uns wieder im Jahr 2010

Wahrscheinlich vom 02.06.- 06.06.10

alle Bilder in der Größe 640 x 480 (25MB)