Herrenrunde 2013

Unsere Herrenrunde 2013 nach Meran und Pordoi

Die Tour fand vom 17.05. - 20.05.2013 statt.

Teilnehmer waren:

Kawa              Cruizer
Veri                DiversionTourer
Luici               Dietmar

Bericht vom Cruizer - Für große Foto´s auf das Bild klicken 

Dietmar kam schon am Donnerstag zu uns

Nach dem Abendessen ging es noch in den Nachbarort, um am Bikerstammtisch etwas Benzin zu plaudern, wenn
auch der Dialekt einige Schwierigkeiten brachte.

 Freitag früh kamen dann Veri und Kawa - nach einem zünftigem Weißwurstfrühstück fuhren wir zur OMV nach Meitigen. Dort trafen wir DiversionTourer und nach einer kurzen Rast ging es weiter.

Kawa wollte diesmal über den Achenpass ins Inntal fahren. Mit Luici war ein Treffpunkt um 15.00 Uhr in Matrei ausgemacht...

Die Baustellen am mittleren Ring in München haben ein wenig Zeit gekostet, der dichte Verkehr besorgte den Rest. Im Tegernseer Tal erwischte uns der Regen mit voller Wucht - also anhalten und Regenzeug anziehen....

 
     
  Nach Matrei würden wir es nun nicht mehr rechtzeitig schaffen, darum bekam Luici "Freie Fahrt" wir verabredeten uns beim Drago.
 
Bereits hinter Matrei blieb es dann einigermassen  trocken, die weitere Fahrt ging nach Sterzing und dann via Jaufenpass ins Passeiertal und weiter nach Meran.
Die Fahrt über den Pass war kein Zuckerschlecken - aber es haben alle heil überstanden.

Beim Drago wurde - nach einer herzlichen Begrüßung
ein Fässchen vom "Weltenburger Dunkel" o´zapft....
Danach ging es an den Grill und es wurde ein lustiger Abend mit leckerem Essen.

Genächtigt wude nach Bikersitte im Schlafsack - Danke an Roswitha und Drago für die Schlafgelegenheit.

 

 
     
     
     
     
     
 
Nach dem gemeinsamen Frühstück verbschiedeten wir uns von der Familie Drago und es ging nach Lana um ein bisschen einzukaufen.

Weiter durch die Apfelhaine nach Kaltern und auf der Nebenstrecke nach Trento. Wir bogen vor Trento links ab Richtung Levico Therme.

Ich wollte eine kleine Nebenstrecke zum Forte Belvedere fahren:  Nix da -> Gesperrt für Motorräder

Als nächstes versuchte ich den Kaiserjägersteig anzufahren - auch gesperrt - für alles und jeden.....

Um uns zu trösten kehrten wir in Levico Therme ein.

Im "Miravelle" haben wir gut und günstig gegessen und getrunken. Luici schielte immer mit einem Auge in den Himmel, weil er in der Richtung die ich geplant hatte dunkle Wolken am Horizont erspähte.

Ich hielt dennoch an meiner Route fest und so ging es über den Passo Forcella hinauf zum Passo Brocon.

 
     
   
  Nachdem obligatorischen Passfoto ging es weiter zum Passo Rolle, um dann den Passo Valles anzufahren, der ist schon mal über 2000 m.
Kawa hatte noch Lust auf eine Schneeballschlacht
 
     
     
 
Das Wetter hielt - und so fuhren wir frohen Mutes weiter zum Passo San Pellegrino.
Der Straßenzustand war mehr als "Bescheiden",
na ja, es waren nur noch ein Paar Kilometer nach Canazei und dann den Pordoi hoch - 27 Kehren bis zur Ankunft.

Wir freuten uns auf das Abendessen im "Hotel Savoia"

Gegen 19:30 Uhr haben wir dann endlich unsere
Zimmer bezogen.
Die Maschinen wurden in der Hotelgarage geparkt

 
Das Essen war ein Gedicht und so tranken wir noch einen Espresso und ein Bier danach - da die Tour doch ziemlich anspruchsvoll war blieben wir nicht allzulang wach, jeder sehnte sich nach einer wärmenden Dusche - während vor dem Fenster die Wolken wie eilig huschende Gespenster vorbeizogen.
Die Nacht brachte Regen und Schneefall - der Hotelier sagte unter 2000 m würde es bald besser werden....
Es war ziemlich kalt und alle warteten auf die ersten Sonnenstrahlen - aber vergeblich...
Veri und ich haben dann beschlossen doch eine Runde zu fahren, um das Wetter zu erkunden...
Wir liessen unsere Maschinen vorsichtig die 33 Kehren Richtung Arraba rollen. Dann beschlossen wir die kurze Variante Richtung Marmolada und Passo Fedaia nach Canazei und dort hatten wir endlich wieder Sonne - und einen Kaffee mit leckerem Apfelstrudel....      
Unsere Freunde haben inzwischen in der Bar - dem Hotel gegenüber auf uns gewartet - da wir über 2 Stunden brauchten um die Sonne freizuschaufeln, war inzwischen etwas mehr Alkohol als erlaubt getrunken worden, so beschlossen wir den Rest des Nachmittags in der Sauna zu verbringen - ein guter Entschluß der uns allen Entspannung brachte.
Den Tag liessen wir wieder beim Abendessen ausklingen, wobei zum Einen die Verhandlungen der Hotelierstochter (Francesca) mit Kawa über eine Zukunft als Schwiegertochter und zum Anderen unsere neuen Tischnachbarn (eine chinesische Familie) - für herrliche kurzweil sorgten... Um 23.00 Uhr beendeten wir den Abend um am nächsten Morgen ausgeruht zu sein.
Nach dem Auschecken kam dann noch das
Schlussfoto vor dem Hotel und dann durften wir,
bei -2 Grad und leichtem Schneefall in Richtung
Arraba fahren.

Der Schnee blieb aber am Pass, so hatten wir bald
eine trockene Straße unter dem Reifen.   
Wir fuhren über den unspektkulären Campalongopass nach Corvara, weiter Richtung Brunico, dann bogen wir ins Pustertal ab - und schon bald kam der erste  Regenputzer der uns wieder in die Regenpelle zwang.
Um Strecke zu machen nahmen wir diesmal die Brennerautobahn bis Brennero, dort haben wir auf die Brennerbundesstraße gewechselt, in Innsbruck verabschiedet sich unser Luici - weil sein Weg an den Chiemsee ging - und unserer Richtung Murnau...     
Wir fuhren nach Böbing um der Familie Schubert vom Geflügelhof einen Besuch abzustatten.
Als wir von dort weiterfuhren gabe es wieder einen ein Duscher - diesmal blieben wir stur und cruisten einfach untendurch.
DiversionTourer hat uns beim letzten Tankstop noch zu einem Kaffee bei sich zu Hase eingeladen - wir nahmen gerne an.
So fuhren wir ab Thierhaupten zu viert weiter, bis sich Veri bei Donauwöth in Richtung Monheim verabschiedete....
Kawa und Dietmar kamen noch mit zu mir.
Kawa hielt sich nicht auf, er wollte gleich nach Hause.
Dietmar schlief noch bei uns - er fuhr am Dienstag nach dem Frühstück nach Hause, kam wohlbehalten an...
  Unter dem Strich war es wieder ein toller Ausritt - vom Wetter her nicht optimal aber dennoch interessant und spannend...

Alle hielten durch - Mensch und Maschinen

Danke an die Familie Drago,
das nette Team vom Hotel Savoia
und natürlich an die Mitfahrer
 
 
  Dann: Auf ein Neues in 2014....  
     
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